Klausdorf
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Klausdorf ist nicht mehr. Klausdorf ist nun ein "Stadtteil" der neuen "Stadt" Schwentinental.
Schwentinental ist eine Stadt mit 13.600 Einwohnerinnen und Einwohnern, die zum 01.03.2008 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Raisdorf
und Klausdorf entstanden ist, und in landschaftlich reizvoller Lage am Rande des Naturparks Holsteinische Schweiz liegt.
Eingebettet in die schöne Landschaft der Holsteinischen Schweiz bietet Schwentinental Möglichkeiten zu vielen Aktivitäten wie Kanu
fahren auf der Schwentine, Rad fahren, Wandern und Walken auf vielen Wanderwegen, sowie Baden und Schwimmen im Freibad oder
in der Schwimmhalle.
Die alte Heimat
Schwentinental
Klausdorf und Raisdorf feiern "Hochzeit" - und bringen sich so vor der Landes-hauptstadt in Sicherheit. Die beiden Gemeinden im Kreis Plön sind
jetzt die Stadt Schwentinental.
Mit einem Hochzeits-Scheck über 100.000 Euro und einer Urkunde über die Stadtrechte in der Tasche, statteten Ministerpräsident Peter Harry
Carstensen und Innenminister Lothar Hay heute dem Ort Schwentinental ihren Antrittsbesuch ab. Noch nie gehört? Kein Wunder, die neue
Stadt feiert heute ihre Geburtsstunde und ist aus den bisher selbstständigen Gemeinden Raisdorf und Klausdorf hervorgegangen. Mit rund
13.600 Einwohnern ist sie sogar größer als die Kreisstadt Plön. "Aufgrund seines Einzelhandels, seiner Versorgungseinrichtungen, Arztpraxen,
Apotheken, Schulen, Sportstätten und Kitas erfüllt Schwentinental alle Voraussetzung für die Stadtrechte", erklärte Hay.
Dass sich zwei große Gemeinden zusammen tun, kommt eher selten vor: 1970 entstanden Norderstedt und Henstedt-Ulzburg, 2003 die Stadt
Fehmarn. Bei der Gründung von Schwentinental hat der Gesetzgeber nachgeholfen. Der verlangt, dass Gemeindeverwaltungen für mindestens
8000 Einwohner zuständig sein sollen. Statt sich durch die Großstadt Kiel "schlucken" zu lassen, rettet sich das kleinere Klausdorf nach
Raisdorf, das in den letzten 30 Jahren eine rasante Entwicklung nahm. Nicht nur als Wohnort, sondern auch als Zentrum eines stattlichen
Gewerbegebietes.
Schwentinental: Auf das "n" kommt es an
Die Namensgebung war nicht stressfrei. Raisdorf war für "Schwentine" - nach dem gleichnamigen Fluss durch beide Orte. Die Klausdorfer
favorisierten in einer Bürgerbefragung "Schwentinetal". So heißen aber die Kieler Stadtteile rund um die Schwentinemündung. Daher kam
es zu dem ungewohnten "n" im Namen. Dafür müssen sich die Bürger nicht an neue Telefonnummern oder Postleitzahlen gewöhnen - die
bleiben die alten. Nur ihre Bürgermeister sind sie los. Die wurden gesetzeskonform in den Ruhestand versetzt. Zur Kommunalwahl im Mai
können die frischgebackenen Städter ihren neuen Bürgermeister direkt wählen.
Die neue Stadt mit dem gewöhnungsbedürftigen Namen Schwentinental ist die 14. Gemeinde, der seit 1945 das Stadtrecht verliehen wurde.
Insgesamt erhöht sich damit die Zahl der Städte in Schleswig-Holstein von 63 auf 64. Die Landesregierung hat die Möglichkeit, einer Gemeinde
auf Antrag das Stadtrecht zu verleihen. Die Gemeindeordnung nennt dafür eine Reihe von Voraussetzungen. So muss die Gemeinde mindestens
10.000 Einwohner haben, Unterzentrum oder Stadtrandkern sein und nach Struktur und Siedlungsform ein städtisches Gepräge aufweisen.
Dat se bliven ewich tosamende ungedeelt"
Schwentinetal
...auf das "n" kommt es an...
Die Schwentine gehört mit ihren gut 62 km zu einem der längsten Flüsse in Schlweswig-Holstein und entspringt am höchsten Punkt des Bundeslandes dem "Bungsberg". Die Schwentine durchfließt die gesamte Holsteinische Schweiz mit seinen zahlreichen Seen. Die Orte, die von der Schwentine berührt werden, sind Schönwalde, Eutin, Bad Malente, Plö n mit dem Plöner See, Preetz, Klausdorf, Raisdorf und mündet in Kiel in den Stadtteilen Neumühlen und Wellingdorf in die Kieler Förde. Wälder, Seen und ein gut ausgebautes Wegenetz für Radfahrer laden zum aktiven und entspannten Urlaub ein.


