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Mallorca

Was ist dran an dieser Insel mit dem schlechten Ruf? Von einigen hochgelobt, von anderen abgelehnt. Wir stehen irgendwo dazwischen, auf der einen Seite fasziniert von der wunderbaren Landschaft, aber auch abgestoßen vom allgegenwärtigen Tourismus, von all inclusive, Hotelghettos und überfüllten Stründen. Nicht nur Ballermann und Saufgelage schaden der Insel, auch Busse, Radlerhorden und Leihwagenflotten lassen kaum einen Platz unberührt.

Sommerhitze

...alle Jahre wieder...

Mallorca - Waldbrandgefahr "Alles ist pittoresk, vom bescheidensten Bauernhaus im traditionellen maurischen Stil bis zum Kind, das zerlumpt in seinem naiven Schmutz triumphiert, wie Heinrich Heine von den Kräuterweibern des Marktes von Verona sagt. Die Landschaft, reicher an Vegetation als die afrikanische Küste, besitzt ebensoviel Weite und Ruhe. Es ist eine grüne Schweiz unter kalabrischem Himmel mit dem feierlichen Ernst des Orients.

Die Vegetation nimmt großartige und bizarre Formen an, entfaltet jedoch nicht jenen Überschwang, unter dem in der Schweiz die großen Linien oft verschwimmen. Der felsige Gipfel steht in harten Umrissen gegen den leuchtenden Himmel, die Palme neigt sich über den Abgrund, ohne sich die majestätische Mähne von der Brise zerzausen zu lassen, und alles bis zum verkümmerten Kaktus am Wegesrand scheint sich eitel in Positur zu werfen.

Mit Fug und Recht wurde Mallorca von den alten Römern die goldene Insel genannt, denn sie ist äußerst fruchtbar, und die Landesprodukte sind von hervorragender Qualität.Der Weizen ist so rein und fein, daß er ausgeführt wird; so verwendet man in Barcelona ausschließlich diese Sorte zur Herstellung des weißen, duftigen Gebäcks, das man pan de Mallorca oder ensaimada nennt."

George Sand, Ein Winter auf Mallorca

Die zweite Heimat

Canyamel

Capdepera Canyamel ist einer der wenigen Orte auf der Lieblingsinsel der Deutschen, der bis jetzt dem massiven Touristen-ansturm standhalten konnte. Denn frei nach dem Motto "klein aber fein" finden sich hier hauptsächlich die Golfer ein, die hier ihrem - wegen des Wasserbedarfs solcher Anlagen nicht unumstrittenen - Vergnügen nachgehen.

Direkt im Fels des nächstgelegenen Berges finden sich die "Coves de Arta", eine sehenswerte Tropfsteinhöhle, die es aber in Größe und Aufmachung mit den "Coves del Drach" in Porto Christo nicht aufnehmen kann. Auch ein Ausflug auf die mit Villen bebauten Hänge an der Costa de Canyamel lohnt sich. Hier genießt man den wunderschönen Rundumblick über die Bucht, den Ort und das Vorland. Bei klarem Blick - der im Sommer indes selten ist - kann man bis nach Menorca sehen.

Canyamels Strand ist von Pinien umgeben und von felsiger Küste eingeschlossen. In Strandnähe befindet sich ein Taxenplatz und eine Fußgängerzone, in der sich zwei Supermärkte, ein Bäcker und ein Restaurant befinden. Das Nachtleben beschränkt sich fast ausschließlich auf den Nachbarort Cala Rajada, der rund 11 km entfernt gut per Bus oder Taxi zu erreichen ist.

Ortsplan

Video

Sonne und Strand

...alle Jahre wieder...

Mallorca - Waldbrandgefahr Der kleine Badeort liegt abgeschieden ca. 10 km südlich von Cala Ratjada an einer Meeresbucht. Der Ort besteht aus einigen Hotels und Appartementanlagen. Der 300 Meter lange Strand gehört - weil nicht strahlend weis, sondern etwas dunkler - nicht zu den berühmten Stränden Mallorcas, aber das Wasser ist super. Canyamel ist von einem schönen, hügeligen Hinterland umgeben, das zu Spaziergängen oder Fahrradtouren einlädt. Weil der Ort vergleichsweise abgelegen liegt, herrscht selbst im Sommer nicht viel Trubel. In der Nähe von Canyamel befinden sich die Höhlen von Artá und ein Golfplatz. Canyamel ist daher vor allem für einen ruhigen Urlaub mit Kindern besonders gut geeignet.

Inhalt




Es gibt unzählige Webseiten zum Thema Mallorca. Viele davon sind mehr als oberflöächlich, nur dem Kommerz verpflichtet, oder veraltet. Jedenfalls wenig hilfreich. Und viele Seiten sind nicht auf in deutscher Sprache zu haben.

Einige wenige sind dafür aber wirklich wichtig - oder gut - oder beides:



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Auf der Insel

Informationen

Fremdsprache

Mallorca és una illa de la Mediterrània, la més gran de les illes Balears, per aiòò també se l'anomena la Balear Major.

Pel gran pes demogràfic de la capital, Palma, l'illa es va dividir tradicionalment entre Ciutat i la Part Forana. La Part Forana és la ruralia, la terra situada fora de població. A Mallorca, es fa servir aquest terme per denominar de forma global totes les poblacions que no són la capital, Palma.

Palma

Palma erstreckt sich entlang der Bucht von Palma an der Küste des Mittelmeeres im Westen der Insel. Die Agglomeration der Stadt ist etwa 30 Kilometer lang und geht entlang der Küste von Magaluf im Westen bis nach S’Arenal im Osten. Hier leben mit etwa 500.000 Einwohnern mehr als die Hälfte der Einwohner Mallorcas.

Nordwestlich der Stadt liegt die Serra de Tramuntana und nordöstlich einige kleinere Hügelketten, die Palma von der zentralen Ebene Mallorcas trennen. Nach Osten erstreckt sich an der Küste der Sandstrand Platja de Palma über etwa zehn Kilometer nach S'Arenal. Westlich liegt die Bucht Cala Major.

Das Zentrum der Stadt bildet die historische Altstadt innerhalb der 1902 abgebrochenen Stadtbefestigung, deren Verlauf heute von der städtischen Ringstraße nachgezogen wird. Es folgt ein etwa ein bis zwei Kilometer breiter Gürtel dichter städtischer Bebauung, der unter anderem den im Südwesten gelegenen Hafen umfasst und vom Autobahnring umschlossen wird. Außerhalb des Autobahnrings (Ma-20) liegen die Vororte und Gewerbegebiete, die teils eingemeindet sind und teils eigene Gemeinden wie beispielsweise Marratx bilden.

[Quelle: Wikipedia]

Der Nordosten

Atemberaubende Aus- und Einblicke, verschlafen wirkende Ebenen, Ausstellungen, Festivals, Baudenkmäler, Bräuche, traumhafte Buchten am türkisblauen Meer und natürlich freundliche Menschen - das bietet Mallorca neben dem bekannten "Ballermann"-Image.

Eine eher ruhige Gegend ist das Gebiet um Capdepera mit Cala Ratjada, Font de Sa Cala und dem Städtchen Artá. Diese Region im Osten der Insel Mallorca hat sich ihren ländlichen Charakter bewahrt. Kontrastreich die Landschaft: Sandstrände, Buchten, steile Klippen, Graslandschaften und Büsche, im Hinterland von Wald bewachsene Hügel. In den Sommermonaten wird das Gebiet von Touristen lebhaft frequentiert. Außerhalb der Badesaison kommen vor allem Wanderer und Biker.

Capdepera: Hoch über Capdepera trohnt die größte Festungsanlage der Insel Mallorca. Sie wurde in den vergangenen Jahren restauriert. In der spätgotischen Kapelle in der Mitte der Anlage wurde einst das Gnadenbild der Muttergottes der Hoffnung verehrt.

Ajuntament de Capdepera

Artá: Schon von Weitem fällt der Blick auf ein Schmuckstück der Architektur: Sant Salvador d' Artá. Die Anlage ist umgeben von einer Stadtmauer und diente den Bewohnern der einfachen Siedlung als Zuflucht und zur Verteidigung. Im 16. Jahrhundert wurde die Stadtmauer saniert. Die mehr als einen Meter dicken Mauern werden von acht halbrunden Vorsprüngen, auch vom viereckigen Turm von Sant Miquell, eingefasst.

Ajuntament d'Artá
Leben in Artá